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Vorkindergarten-Gruppen in Bonn

Ich betreue in Bonn zwei Vorkindergarten-Gruppen mit jeweils maximal 8 Kindern im Alter von 2 Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten:

  • Die Wald-Vorkindergartengruppe, die sich jeden Freitag in der Zeit von 9:00 – 12:00 Uhr im Kottenforst in der Nähe des Marienhospitals trifft, und
  • die Hofzwerge, die sich jeden Montag auf dem Leyenhof, ebenfalls zwischen 9:00 und 12:00, treffen.

Beide Gruppen sind normale Vorkindergarten-Gruppen, mit dem kleinen Unterschied, dass die Kinder bei mir “gut gelüftet” werden. Wenn es regnet, matschen, malen und spritzen wir. Auch das Laub ist gut zum rascheln, buddeln und basteln. Wir balancieren zusammen, frühstücken zusammen, finden Tiere und ihre Spuren, klettern und schaukeln auf Ästen. Kleine Tiere werden betrachtet, befühlt und bei Bedarf auch versorgt. Auf die Hofzwerge wartet zudem oft auch eine Schafherde.

Zeit bekommen

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Mir ist es wichtig, dass die Kinder Gelegenheit bekommen, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erforschen, und zwar in ihrem eigenen Tempo und Rhythmus. Tiere, Pflanzen, Steine und Erde, Geräusche, Gerüche: es gibt vieles zu entdecken. Neben den Anregungen, die ich hier gebe, brauchen die Kinder vor allem eines: Zeit. Sehr oft entwickeln die Kinder dann eigene kreative Spiele mit den Materialien der Natur. Sehr beliebt sind Rollenspiele, bei denen erklärt werden muss, was die einzelnen Gegenstände darstellen, was wiederum die kommunikativen und sozialen Kompetenzen der Kinder fördert. Weil sowohl der Leyenhof als auch unsere Waldplätze viel Raum lassen, können sich die Kinder, wenn sie wollen, aus dem Weg gehen und sich damit ungestört ihrem Spiel hingeben.

Sich bewegen

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Der Aufenthalt in der Natur bietet vielfältige Bewegungsanreize und ausreichend Platz für bewegungsreiche Spiele, bei denen die motorischen Fähigkeiten weiter entwickelt werden. Die Kinder nehmen sich in einem Raum ohne Wände wahr und lernen, sich dort zu orientieren.

Soziales

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Ganz nebenbei üben wir soziale Regeln und die Loslösung von den Eltern. Die vertraute Gruppe und Umgebung sowie die wiederkehrenden Rituale geben den Kindern die Sicherheit, die sie brauchen, um sich in einer Gruppe zu bewegen, die nicht die Familie ist. Dabei erleben sie Neues und lernen die Spielregeln des sozialen Miteinanders. Die Kinder lernen, neue Beziehungen zu knüpfen, Rücksichtsnahme und Durchsetzung, die Äußerung der eigenen Bedürfnisse und die Einhaltung einfacher Regeln.

Natur verstehen

Durch das im wahrsten Sinne hautnahe Erleben der Tiere und Jahreszeiten bekommen die Kinder eine Vorstellung von den Kreisläufen der Natur, von Werden, Wachsen und Vergehen und wieder neuem Leben. Dabei eignen sie sich Wissen über Pflanzen und Tiere an und darüber, wie man sich in der Natur verhält. Den achtsamen und wertschätzenden Umgang mit Lebewesen erlernen die Kinder durch die direkte Beziehung zu ihrer Mitwelt.

Was ist das?